Micro 3D – Lange hat’s gedauert…

Anfang April 2014 habe ich mein erstes Projekt bei Kickstarter unterstützt, ein kleiner 3D Drucker.
Das Finanzierungsziel war nach wenigen Minuten erreicht und am Ende war es mit 3,4 Millionne Euro unter den damaligen TOP 10 der höchstfinaziertesten Projekte.

Der ürsprüngliche Liefertermin war Februar 2015, angekommen ist er dann letztendlich erst im Mai.
Durch die Updates bei Kickstarter zeigte sich das die Leute hinter derm Drucker einfach überrant wurden vom Erfolg ihres Produkts.

Nu is er da…
Als ich dann das Paket ausgepackt habe und der ersten Druck gestartet war, war ich mir nicht mehr sicher ob mein Geld gut investiert ist.
Das was der Druckkopf da zusammenschmolz war sehr grob und hatte nichts mit dem Modell zu tun.
Zum Glück hat sich inzwischen alles in wohlgefallen aufgelöst. Das was er gedruckt hat war das „raft“, sozusagen eine Unterlage für das eigentliche Modell.

Das Filament kann entweder intern (unter dem Druckbett) oder extern (über ein Loch im Druckkopfgehäuse) zugeführt werden. Nach der ersten Verwendung der internen Zuführung wurde mir auch klar warum die keiner benutzt – sie funktioniert nicht. Der Kuststoff bleibt oft hängen und somit werden die Drucke Schrott.

Irgendwie hat das der Hersteller wohl auch schon gemerkt und stellt 3D Modelle für eine Halterung zur Verfügung die seitlich am M3D angebracht wird.
Mit dieser habe ich nun einige Zeit gedruckt aber diese Lösung ist auch nicht das gelbe vom Ei. Durch die Verfahrbewegungen hakt das Ganze oft und der Kopf hebt leicht ab oder die Zuführung ist nicht regelmässig. Beides nicht gut für den Druck.
Deswegen bin ich umgestiegen auf eine Halterung bei der die Rolle über dem Druckkopf ist und somit durch die Bewegungen nicht mehr am Strang gezogen wird.

Ziemlisch schnell hat sich der Vorteil eines 3D Druckers herausgestellt -> brauchst du was, druck es einfach aus 😀

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